Eltako und FHEM – Erste Schritte

In diesem Beitrag zeige ich Euch meine ersten Schritte mit Eltako und FHEM.

Ich habe lange gebraucht (1-2 Wochen), um das Funktionsprinzip der beiden Systeme so weit zu verstehen, dass ich in der Lage bin, diese miteinander zu verbinden.

Funktionsweise von Eltako Gebäudefunk Baureihe 14

Der Eltako Gebäudefunk besteht aus einem Bus-System (hier blaue Linie), über den alle Module der Baureihe 14 miteinander verbunden sind und über das RS485 Protokoll kommunizieren.

Es gibt Eingabemodule, welche mit eine Kleinspannung an Taster oder Schalter gehen und den Druck einer Taste in den Bus mit einer definierten ID weitergeben. Es gibt drahtgebundene Sensoren (z.B. Thermometer), die ein Signal direkt in den Bus schicken können und drahtlose Sensoren (z.B. Bewegungsmelder), die ein Signal via EnOcean in den Bus schicken können.

Es gibt Aktoren, mit denen z.B. Lampen, Rollos oder andere Verbraucher geschaltet werden können. Jedes dieser Aktoren besitzt im Herzstück des Busses, dem FAM14, eine Geräteadresse. Dazu später mehr.

Die Aktoren lassen sich durch kleine Drehschalter in einen Lernmodus versetzen, so dass seinen Funktionen durch Drücken eines Tasters Befehle zugeordnet werden können. Eltako liefert aber auch die Windows Software PCT14, welche über USB mit dem FAM14 kommuniziert. Hier lassen sich die IDs der Eingabemodule mit den Geräteadressen der Aktoren verknüpfen.

Eine Taste wird gedrückt, das Eingabemodul schickt diese Info als ID über den Bus und der Aktor, bei dem diese ID eingelernt ist, reagiert entsprechend.

Zusätzlich verfügt die Baureihe 14 auch über den EnOcean Funk, Daher der Name für FAM14 . Funkantennenmodul. Dieses Modul kann IDs von Funktastern und Funksensoren empfangen und diese in den Bus übertragen. Das Modul versendet auch alle Ereignisse, die im Bus stattfinden, also z.B. ein Tastendruck über das Eingabemodul, in den Funk. So können z.B. Funkrelais darauf reagieren und schalten.

Wie bekomme ich das nun in meine FHEM Installation?

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